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AlpenBank auch am Nordkap

Während das Thermometer sich zwischen -25 und -30° Grad einpendelt, gelangen wir auf gefrorenen Straßen – gerade noch bei Tageslicht - an einen malerischen Fjord, in der Nähe der Insel “Mageroya”. Und genau diesen Ort, mit Blick auf das arktische Eismeer, nutzen wir für eine ausgiebige Rast mit unserem Camper.

Nur mehr wenige Kilometer trennen uns vom  “North Cape”.

Nach einer ebenso spektakulären wie unvergesslichen Fahrt zwischen meterhohen Schneewänden erreichen wir bei heftigem und unberechenbarem Nordwind das Ziel.

„Breitengrad Nord 71° 10’ 21”…

… nach 5.000 km – voll an reichen und emotionalen Momenten - ist nun auch AlpenBank auf dem Dach Europas angekommen, auf der berühmten und begehrten 370 Meter hohen Klippe mit Blick auf das dunkle und raue Eismeer… von Bozen ans Nordkap!

Auf den Klippen zwischen Himmel und Meer, thront das Symbol des Nordkaps: der eiserne Globus, welcher die Welt als Ganzes symbolisiert. Und genau dort bietet das AlpenBank-Transparent dem nordisch-frostigem Wetter die Stirn.

Die Zeit, um auf diesem Landstreifen, der seit dem zwölften Jahrhundert als legendäres Ziel gilt, zu halten, ist bemessen: Es gilt, sich für die Rückfahrt bei sich ankündigender Dunkelheit vorzubereiten. Diese wenigen und so intensiven Augenblicke, die wir in dieser weiten weißen Landschaft genießen konnten, genügen uns. Wir verspüren tiefes Glück und vollkommene Freude. Denn auf unser Abenteuer lassen sich nur Wenige in der kalten Jahreszeit ein.

In den Wintermonaten waltet das Licht für nur wenige Stunden und muss sich – nach Einsetzen der Dämmerung - der Finsternis der Polarnacht geschlagen geben.  

Und dennoch: Von Zeit zu Zeit wird diese alles umhüllende Finsternis von dem mächtigen Aufleuchten des smaragdfarbenen Nordlichts gebrochen!

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“

Aurelius Augustinus  (354-430 v.Chr.)

Erfahrungs- und Erlebnisbericht von Vitto und Nirvana Carion aus Bozen